Wanderung auf den Diethelm

Das Wetter im Gross war auch nicht besser als im Engadin. Als für heute schönes Wetter angesagt war, haben wir die Gelegenheit für eine ausgedehntere Wanderung genutzt. Da sowohl Sina als auch Uschi wegen Knieschmerzen ausfallen, sind nur Vito, Fena und ich losgezogen. Ursprünglich wollten wir vom Gribschli über das Sihlseeli zum Klöntalersee wandern. Auf der Fahrt nach Studen haben wir uns kurzfristig für den Diethelm umentschieden. Den Berg sehen wir jeden Tag auf dem Heimweg. Wir waren aber bisher noch nie oben.
Der Aufstieg führt zuerst über eine gut ausgebaute Schotterstrasse durch die Staferwand. Er steigt stetig an. Nach etwa einer Stunde ist der Weg zu Ende und ein steilerer Pfad führt weiter bergauf nach Schärmen. Hier wird der Pfad noch einmal steiler und führt hinauf nach Obergross auf 1837 m.ü.M. Nun sind es noch rund 120 Höhenmeter bis auf die Krete. Die Aussicht ist atemberaubend. Man sieht den Sihl-, Zürich-, Greifen- und den Pfäffikersee. In Richtung Süden zeigen sich die stolzen Glarner Alpen. An diesem wunderschönen Ort haben wir eine Pause gemacht und unser Picknick gegessen. Danach haben wir die letzten 100 Höhenmeter hinauf zum Einstieg in den Diethelm gemeistert.
Da wir Fena’s “Gstelti” vergessen hatten und auch noch nie auf dem Diethelm waren, ist Vito alleine auf den Gipfel aufgestiegen. Es geht über eine Leiter und einige Stellen, die mit Ketten gesichert sind, hinauf. Teilweise ist der Pfad (er hat den schwierigeren der beiden Pfade genommen), recht exponiert. Fena und ich haben unten auf Vito gewartet. Nachdem er sich ins Gipfelbuch eingetragen hat, ist er wieder zurückgekommen.
Der Abstieg ins Wägital war sehr anstrengend: vom vielen Regen ist der Boden total aufgeweicht und rutschig. Zusammen mit dem ganzen Geröll eine recht anspruchsvolle Unterlage. Wir waren froh, als wir nach ca. 2 Stunden und 1200 Höhenmetern unser Auto erblickt haben: Uschi und Sina waren so nett und haben uns abgeholt.

Insgesamt waren wir (inkl. langer Pause) etwa 6 Stunden unterwegs und haben je 1200 Höhenmeter überwunden und 10 Kilometer zurückgelegt.

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